Naturprojekt für Kinder wird unterstützt - 20.000-Euro-Spende der Kiwanis-Clubs für Obersulm

Naturprojekt für Kinder wird unterstützt 20.000-Euro-Spende der Kiwanis-Clubs für Obersulm

10 000 Euro sammelten die neun Kiwanis-Clubs in der regionalen Division 18 Süd-West, von Brackenheim bis ins Weinsberger Tal. Die brachten sie jetzt zum Neujahrsempfang in die Weingärtnergenossenschaft Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg mit. Der einladende Club darf sich jeweils ein Projekt für diese Anschubfinanzierung aussuchen. Dieses Mal war dies der KC Weinsberger Tal mit seinem Präsidenten Thomas Lüdecke. Die Überraschung: Er verdoppelte die Spende auf 20 000 Euro. Profitieren wird davon das Jugendbeteiligungsprojekt „Sulmtalaue“ in Obersulm.
Die junge Generation soll hier einen Naturerlebnisraum selbst mitplanen und mitgestalten. „Wir haben die Chance, ein Großprojekt ins Leben zu rufen“, sagte Thomas Lüdecke. Der KC wird die Entwicklung auch weiter begleiten. „Das gibt ein tolles, nachhaltiges Projekt im Weinsberger Tal für viele Kinder“, freute sich Obersulms Bürgermeister Tilman Schmidt bei der Scheckübergabe.
Zum Neujahrsempfang gehört auch buntes Programm. Die Begrüßung umrahmten Carolin Engelhardt (Querflöte) und Michael Graf (E-Piano) von der Obersulmer Musikschule. Ganz nach dem Motto des Abends, „Balancieren anstatt den Kopf verlieren“, hatten die Veranstalter den Schweizer Top-Speaker 2011 eingeladen, Peter Buchenau. Der bestückte in seinem Burnout-Kabarett ein ernstes Thema mit witzigen Pointen und humorvollen Ratschlägen. Beispiel: Jede Menge Schokolode für den Gesprächsgegner, denn bei Stress produziere der Körper Zuckerüberschuss und mindere die Gehirnleistung. Einbeinstand Oder wie wäre es damit? Ein Meeting draußen im Winter: Jeder wäre vorbereitet und würde sich kurz halten. Personalgespräche könnte man auch beim Spazierengehen führen. Und der Einbeinstand beim morgendlichen Zähneputzen wäre bereits Leistungssport für den Körper. Auch Gesang, Ballett und Seilakrobatik boten Unterhaltung in der ausgeleuchteten Abfüllhalle der WG.
Artikel von Margit Stöhr-Michalsky in Heilbronner Stimme 23.1.2012